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Animal Based ist keine Fleischdiät und kein Gegenentwurf zu pflanzlicher Ernährung. Es ist ein Ordnungsprinzip: Man stellt Lebensmittel mit hohem Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen je Portion in den Mittelpunkt – tierische wie pflanzliche – und lässt weg, was hauptsächlich Kalorien liefert. Dieser Leitfaden erklärt, was dazugehört, was die Ernährungswissenschaft dazu sagt, was du einkaufst und wie ein Tag konkret aussieht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Animal Based liegt zwischen strikter Carnivore-Ernährung und Paleo – Obst, Honig und Gemüse gehören dazu
  • Der Kerngedanke ist Nährstoffdichte und Bioverfügbarkeit, nicht der Ausschluss von Pflanzen
  • Einige Nährstoffe sind aus tierischen Quellen besser verfügbar – das ist Fachkonsens, keine Ideologie
  • Innereien sind der nährstoffdichteste Teil des Tieres, gehören aber in begrenzter Menge auf den Teller
  • Die DGE empfiehlt maximal 300 g Fleisch und Wurst pro Woche – die Zahl stammt aus einem Modell, das Gesundheit und Umweltwirkung gemeinsam optimiert
  • Haltung und Herkunft verändern auch das Lebensmittel: Weiderind hat ein anderes Fettsäureprofil
  • Der Verarbeitungsgrad zählt mehr als der Einkaufsort – auch im Supermarkt lässt sich viel richtig machen

Was ist Animal Based Ernährung?

Animal Based bezeichnet eine Ernährungsweise, bei der tierische Lebensmittel den Kern der Mahlzeit bilden – Fleisch, Innereien, Eier, Fisch, Milchprodukte und tierische Fette – ergänzt durch ausgewählte pflanzliche Lebensmittel wie Obst, Honig und gut verträgliches Gemüse. Weggelassen oder reduziert wird vor allem, was stark verarbeitet ist: Industriezucker, raffinierte Samenöle, Weißmehlprodukte, Fertiggerichte.

Bekannt wurde der Begriff über den US-amerikanischen Arzt Paul Saladino, der 2020 „The Carnivore Code" veröffentlichte und darin eine strikte Carnivore-Ernährung vertrat.[1] Später erweiterte er seinen Ansatz um Obst, Honig und Rohmilchprodukte und bezeichnete diese Form als „animal based".

Zur Einordnung gehört: Für dieses Muster als Ganzes gibt es keine kontrollierten Interventionsstudien. „Animal Based" ist keine wissenschaftlich definierte Ernährungsform, sondern ein Sammelbegriff, der über soziale Medien populär wurde. Was sich belegen lässt, sind die einzelnen Bausteine – die Bioverfügbarkeit bestimmter Nährstoffe, die Nährstoffdichte von Innereien, die Effekte des Verarbeitungsgrads. Genau darauf beschränkt sich dieser Text.

In der Praxis hat sich der Begriff ohnehin von seinem Ursprung gelöst. Die meisten Menschen, die heute animal based essen, folgen keinem Regelwerk und keinem Guru. Sie haben schlicht die Reihenfolge umgedreht: Erst kommt das nährstoffdichte Lebensmittel auf den Teller, dann die Beilage – nicht umgekehrt.

Wichtig für das Verständnis: Animal Based ist kein Ausschlussverfahren gegen Pflanzen. Wer Gemüse gut verträgt und gerne isst, isst Gemüse. Der Unterschied zur üblichen Ernährung liegt nicht darin, was fehlt, sondern was im Zentrum steht.

Wie unterscheidet sich Animal Based von Carnivore, Paleo und Keto?

Die vier Begriffe werden ständig verwechselt. Die Unterschiede sind aber klar.

Definiert sich über Pflanzliche Lebensmittel Kohlenhydrate
Carnivore Herkunft der Lebensmittel Keine Nahezu keine
Animal Based Nährstoffdichte Obst, Honig, meist Gemüse Ausdrücklich erlaubt
Paleo Angenommene Steinzeitkost Breit, ohne Getreide und Hülsenfrüchte Moderat
Keto Makronährstoffverteilung Erlaubt, wenn kohlenhydratarm Sehr gering

Carnivore ist die restriktivste Variante und wird meist als zeitlich begrenztes Eliminationsprotokoll eingesetzt. Keto definiert sich als einzige der vier nicht über die Herkunft der Lebensmittel – eine ketogene Ernährung kann rein pflanzlich sein. Animal Based ist in der Regel nicht ketogen, weil Obst und Honig dazugehören.

Animal Based ist damit die am wenigsten dogmatische der vier Formen. Es gibt keine Kohlenhydratgrenze, keine Verbotsliste, keine Phasen.

Warum tierische Lebensmittel im Zentrum stehen

Der Grund ist nicht ideologisch, sondern ernährungsphysiologisch: Bestimmte Nährstoffe sind aus tierischen Quellen entweder besser verfügbar oder gar nicht anders zu bekommen. Das ist keine Randmeinung, sondern steht so bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Eisen

Eisen kommt in tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vor. Der Körper kann Eisen aus tierischen Quellen jedoch besser verwerten als pflanzliches Eisen, dessen Aufnahme zusätzlich durch Phytate aus Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten sowie durch Polyphenole aus Kaffee und schwarzem Tee gehemmt wird.[2] Vitamin C verbessert die Aufnahme – die klassische Kombination aus Fleisch und Paprika oder Zitrone hat einen realen Hintergrund.

Eisen trägt zu einem normalen Sauerstofftransport im Körper und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.[3]

Vitamin B12

Hier ist die Sachlage eindeutig: Nur tierische Lebensmittel enthalten nennenswerte Mengen verfügbares Vitamin B12. Wer wenig oder keine tierischen Lebensmittel isst, muss B12 zusätzlich einnehmen.[4]

Vitamin B12 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur normalen Funktion des Nervensystems bei.[3]

Vitamin A

Die wirksame Form des Vitamin A ist Retinol, und vorgebildetes Vitamin A ist ausschließlich in tierischen Lebensmitteln enthalten. Pflanzen liefern Provitamin-A-Carotinoide, vor allem Beta-Carotin, das der Körper erst umwandeln muss.[5]

Diese Umwandlung ist nicht eins zu eins. Bei Zufuhr über eine gemischte Kost legt die DGE für Retinolaktivitätsäquivalente eine Umwandlungsrate von 12:1 zugrunde.[5] Man braucht also ein Vielfaches an Beta-Carotin, um dieselbe Menge Retinol zu erhalten – und die individuelle Umwandlungsleistung schwankt.

Zink

Zink aus tierischen Quellen ist besser verfügbar, weil pflanzliche Lebensmittel Phytat enthalten, das Zink im Magen-Darm-Trakt bindet. Laut DGE sinkt die Bioverfügbarkeit bei hoher Phytatzufuhr um bis zu 45 Prozent – die Referenzwerte sind deshalb seit 2019 nach niedriger, mittlerer und hoher Phytatzufuhr gestaffelt: für Frauen ab 19 Jahren 7, 8 bzw. 10 mg pro Tag, für Männer 11, 14 bzw. 16 mg.[6]

Die DGE hält dabei ausdrücklich fest, dass die gleichzeitige Zufuhr von tierischem Protein die Bioverfügbarkeit von Zink erhöht.[6] Das ist kein Randdetail, sondern genau der Mechanismus, um den es hier geht.

Zink trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei.[3]

Omega-3-Fettsäuren

Die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA kommen vor allem in fettreichem Fisch vor. Der Körper kann sie zwar aus der pflanzlichen Alpha-Linolensäure bilden, diese Umwandlung ist jedoch begrenzt und wird durch eine hohe Zufuhr der Omega-6-Fettsäure Linolsäure zusätzlich gehemmt.[7]

Genau hier liegt ein praktischer Ansatzpunkt: Sonnenblumen-, Maiskeim- und Distelöl sind besonders linolsäurereich. Wer sie reduziert, verbessert die Ausgangslage – unabhängig davon, wie viel Fisch er isst.

Protein

Tierisches Eiweiß enthält alle essenziellen Aminosäuren in einem für den Menschen günstigen Verhältnis. Pflanzliches Eiweiß lässt sich durch geschickte Kombination ebenfalls vollwertig zusammenstellen – es erfordert nur mehr Planung.

Und was ist mit Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten?

Die gehören dazu. Wir halten nichts von der Erzählung, Pflanzen seien grundsätzlich problematisch.

Es stimmt, dass Pflanzen Abwehrstoffe bilden – Phytate, Oxalate, Lektine, Goitrogene. Es stimmt auch, dass diese Stoffe die Aufnahme bestimmter Mineralstoffe hemmen können, wie oben beim Zink und beim Eisen beschrieben. Was in vielen Animal-Based-Darstellungen aber unterschlagen wird: Diese Effekte lassen sich weitgehend abstellen.

Durch Einweichen, Keimung oder Sauerteiggärung lässt sich Phytat abbauen und die Bioverfügbarkeit von Zink erhöhen – das schreibt die DGE selbst.[6] Deshalb ist ein langsam geführter Sauerteig ernährungsphysiologisch etwas anderes als ein Hefeweißbrot. Kochen reduziert Lektine. Und wer Fleisch, Fisch oder Eier zur Mahlzeit isst, verbessert die Mineralstoffaufnahme aus den pflanzlichen Bestandteilen ohnehin.[6]

Dazu kommt: Gemüse und Obst liefern Ballaststoffe, Kalium, Folat, Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe. Ballaststoffe kommen praktisch ausschließlich aus pflanzlichen Lebensmitteln – wer konsequent auf Pflanzen verzichtet, nimmt entsprechend wenige davon auf.

Unsere Position ist deshalb unaufgeregt: Iss beides. Stell das nährstoffdichte tierische Lebensmittel in den Mittelpunkt, bau darum herum Obst und Gemüse in der Menge, die du gut verträgst, und bereite pflanzliche Lebensmittel so zu, dass sie ihr Bestes geben. Dass andere Menschen andere Prioritäten setzen und daraus eine andere Ernährungsweise ableiten, ist kein Widerspruch zu diesem Text.

Was gehört auf den Teller?

Die Basis

  • Rotes Fleisch – Rind, Lamm, Wild. Steak, Hackfleisch, Schmorstücke wie Beinscheibe oder Schulter
  • Innereien – Leber, Herz, Nieren. Der nährstoffdichteste Teil des Tieres
  • Eier – ganze Eier, das Eigelb ist der nährstoffreiche Teil
  • Fisch und Meeresfrüchte – fettreicher Fisch wie Hering, Makrele, Lachs, Sardinen; Austern und Muscheln
  • Tierische Fette – Butter, Ghee, Rindertalg, Schmalz, Knochenmark

Die Ergänzung

  • Milchprodukte – Butter, Sahne, Käse, Joghurt, Quark. Wer Laktose schlecht verträgt, kommt mit gereiftem Käse und Butter meist gut zurecht
  • Obst – reifes Obst der Saison, Beeren, Zitrusfrüchte, Bananen, Mangos
  • Honig – als Süßungsmittel anstelle von Industriezucker
  • Gemüse – Wurzelgemüse, Kürbis, Karotten, Salat, Kohl. Nach Verträglichkeit
  • Kollagen und Knochenbrühe – das Bindegewebe, das beim Verzehr von reinem Muskelfleisch fehlt
  • Kräuter, Gewürze, Salz – ohne Einschränkung

Was reduziert wird

  • Raffinierte Samenöle – Sonnenblumen-, Raps-, Distel-, Maiskeim- und Sojaöl
  • Industriezucker und Sirupe
  • Weißmehlprodukte und stark verarbeitete Getreideerzeugnisse
  • Fertiggerichte, Snacks, Softdrinks
  • Verarbeitetes Fleisch – Wurst, Salami, Schinken (dazu gleich mehr)

Nose to Tail: warum Innereien dazugehören

Bis vor wenigen Generationen war es selbstverständlich, ein Tier vollständig zu verwerten. Leber, Herz, Zunge, Knochen, Fett – alles wurde gegessen. Erst die moderne Fleischwirtschaft hat den Verzehr auf das Muskelfleisch verengt und den Rest zum Nebenprodukt erklärt.

Das ist ernährungsphysiologisch die schlechtere Wahl, denn die Nährstoffe sitzen nicht im Muskel. Rinderleber liefert Vitamin A, B-Vitamine einschließlich B12, Folat, Eisen und Kupfer in einer Dichte, die kein Steak erreicht.

Wichtige Einschränkung: Leber ist so nährstoffdicht, dass die Menge zählt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt seit den 1990er Jahren, in der Schwangerschaft auf den Verzehr von Leber aller Tierarten zu verzichten und bei leberhaltigen Produkten sehr zurückhaltend zu sein – wegen der hohen Vitamin-A-Gehalte, die in den ersten Schwangerschaftsmonaten mit einem erhöhten Fehlbildungsrisiko in Verbindung gebracht werden.[8]

Für alle anderen lässt sich die sinnvolle Größenordnung ausrechnen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat 2024 die tolerierbare Höchstzufuhr für vorgebildetes Vitamin A überprüft und bei 3.000 µg Retinoläquivalent pro Tag für Erwachsene belassen.[9] Das entspricht rund 21.000 µg pro Woche.

Wie viel davon in einer Portion Leber steckt, hängt vom Tier ab – die Angaben in Nährwerttabellen schwanken erheblich. Das Bundesinstitut für Risikobewertung nennt für Leber von Schlachttieren im Mittel 17 bis 29 mg Vitamin A pro 100 g[10] – also 17.000 bis 29.000 µg. Eine einzige Portion von 100 g erreicht oder überschreitet damit bereits den gesamten Wochenwert.

Diese Höchstzufuhr ist kein Tageslimit, das nie überschritten werden darf, sondern ein Wert für die dauerhafte Zufuhr im Mittel – Vitamin A wird im Körper gespeichert, die Aufnahme gleicht sich über die Zeit aus. Die EFSA zieht daraus selbst eine klare praktische Schlussfolgerung: Die Höchstzufuhr wird in europäischen Bevölkerungen voraussichtlich nicht überschritten, wenn Leber, Innereien und daraus hergestellte Erzeugnisse auf höchstens einmal im Monat begrenzt werden.[9] Wer häufiger Leber isst, bewegt sich oberhalb dieser Empfehlung. Das ist kein akutes Risiko – Vitamin A wird gespeichert und gleicht sich über die Zeit aus – aber es ist die Größenordnung, an der sich die europäische Bewertung orientiert.

Zwei Dinge kommen hinzu. Erstens gilt die Höchstzufuhr für alle Quellen zusammen – Leber, Leberwurst, angereicherte Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel zählen auf dasselbe Konto. Zweitens ist Leber nicht gleich Leber: Die Gehalte schwanken je nach Tierart und Tier erheblich – das BfR gibt für Schlachttierleber allein schon eine Spanne von 17 bis 29 mg pro 100 g an.[10]

Herz ist von alldem nicht betroffen. Es ist ein Muskel, kein Speicherorgan, und trägt deshalb nicht nennenswert zur Vitamin-A-Zufuhr bei – der unkomplizierte Einstieg in Innereien. Für die Gesamtmenge gilt weiterhin die DGE-Empfehlung von maximal 300 g Fleisch und Wurst pro Woche, zu der Herz zählt.[4] Wer sich an Leber herantasten will, mischt sie zunächst zu einem Viertel unter Hackfleisch.

Woher das Tier kommt – und warum wir das nicht wegmoderieren

Über diesen Teil schreiben die meisten Animal-Based-Texte nicht. Wir halten das für einen Fehler.

Wer tierische Lebensmittel isst, isst Lebewesen. Das lässt sich nicht in „Protein" und „Nährstoffdichte" wegübersetzen. Ein Tier hat für diese Mahlzeit gelebt und ist dafür gestorben – und das ist der eigentliche Grund, warum Qualität und Herkunft keine Geschmacksfrage sind, sondern der Kern der Sache.

Daraus folgt für uns nicht Verzicht, sondern das Gegenteil von Beiläufigkeit: Wer sich bewusst für tierische Lebensmittel entscheidet, sollte umso genauer hinsehen. Weniger, dafür besser. Alles verwerten statt nur die Edelteile. Und wissen, von welchem Hof das Stück kommt.

Was die Haltungsform-Stufen bedeuten

Seit Sommer 2024 gibt es im Handel fünf Stufen statt vier. Sie orientieren sich an den Begriffen des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes von 2023.[11]

Stufe Bezeichnung Was dahintersteht
1 Stall Gesetzlicher Mindeststandard
2 Stall + Platz Etwas mehr Platz, Beschäftigungsmaterial
3 Frischluftstall Kontakt zum Außenklima
4 Auslauf/Weide Konventionell, aber mit Auslauf oder Weidegang
5 Bio EU-Öko-Verordnung oder Verbandsrichtlinien

Die Verbraucherzentralen sehen erst ab Stufe 3 eine deutlich verbesserte Haltung – und weisen zugleich darauf hin, dass mehr Platz im Stall nicht automatisch mehr Tierwohl bedeutet.[11] Das Label ist eine Orientierung, keine Garantie. Der Hofladen, bei dem du die Weide siehst, sagt dir mehr als jede Zahl auf der Packung.

Weidehaltung verändert auch das Lebensmittel

Der Unterschied ist nicht nur ethisch. Eine britische Untersuchung der Newcastle University verglich Rumpsteaks aus vier Haltungssystemen – konventionell, bio, zertifiziert 100 % weidegefüttert und Landschaftspflege-Beweidung. Das intramuskuläre Fett der weidegefütterten Tiere enthielt doppelt so viel Omega-3 und das 1,9-Fache an langkettigen Omega-3-Fettsäuren wie das der konventionellen Vergleichsgruppe; das Omega-6-zu-Omega-3-Verhältnis lag bei nur 38 Prozent des konventionellen Werts.[12]

Eine aktuelle Untersuchung an Rindfleisch aus dem nordamerikanischen Handel kommt zu vergleichbaren Größenordnungen: etwa 2:1 bei weidegefüttertem gegenüber etwa 8:1 bei getreidegefüttertem Rindfleisch. Zur Einordnung: Für die übliche westliche Ernährung insgesamt werden Verhältnisse von etwa 15:1 bis 16,7:1 berichtet[13] – auch getreidegefüttertes Rindfleisch liegt also noch darunter.[14]

Der Grund ist simpel: Gras enthält deutlich mehr Alpha-Linolensäure als Getreide. Was das Tier frisst, landet in seinem Fett.

Zwei Einschränkungen gehören dazu. Erstens ist „Weidegang" nicht dasselbe wie „100 % Grasfütterung über das ganze Leben" – die deutlichen Effekte zeigen sich bei durchgehender Grasfütterung, nicht bei ein paar Wochen auf der Wiese. Zweitens bleibt fettreicher Fisch die ergiebigere Quelle für langkettige Omega-3-Fettsäuren; Rindfleisch aus Weidehaltung liefert einen Beitrag, keinen Ersatz.

Bemerkenswert bleibt trotzdem: Die Haltung, die für das Tier besser ist, liefert nebenbei das bessere Lebensmittel. Das ist eine der seltenen Konstellationen, in denen Ethik und Ernährungsphysiologie in dieselbe Richtung zeigen.

Warum es die Höfe, bei denen du kaufen solltest, bald nicht mehr gibt

Die Zahlen des Statistischen Bundesamts sind eindeutig. Zum Stichtag 3. Mai 2026 gab es in Deutschland noch 120.300 Rinderhaltungen – im Zehnjahresvergleich ein Rückgang um 18,7 Prozent oder 27.600 Haltungen. Bei den Milchkuhhaltungen ist der Schwund noch drastischer: 46.200 verbliebene Haltungen bedeuten ein Minus von 35,2 Prozent in zehn Jahren.[15] Die Tierzahlen sinken dabei langsamer als die Betriebszahlen – der Bestand wandert also in immer weniger, immer größere Betriebe.

Das ist der Punkt, an dem eine Kaufentscheidung tatsächlich etwas bewegt. Wer beim Direktvermarkter kauft, hält genau die Betriebsstruktur am Leben, die Weidehaltung überhaupt möglich macht. Wer im Discounter zur billigsten Packung greift, beschleunigt die Gegenbewegung. Beides ist eine Entscheidung, auch das Nichtstun.

Der ehrlichste Satz zu diesem Thema ist unbequem: Gutes Fleisch ist teurer, weil es teurer sein muss. Der Weg, das aufzufangen, ist nicht der Verzicht auf Qualität, sondern der Verzicht auf Menge – und die Bereitschaft, auch die Teile zu essen, die sonst niemand will.

Und was, wenn man nicht jede Woche zum Metzger kommt?

Dann ist das normal. Wir kaufen selbst nicht alles beim Direktvermarkter. Zwischen Arbeit, Kindern und einem Supermarkt, der bis 20 Uhr offen hat, gewinnt der Supermarkt – und ein Text, der so tut, als wäre das anders, ist nicht ehrlich.

Wichtiger als der perfekte Einkauf ist deshalb die Frage, welche Entscheidungen überhaupt ins Gewicht fallen. Unsere Reihenfolge, von viel Wirkung zu wenig:

1. Verarbeitungsgrad vor Herkunft. Unverarbeitetes Hackfleisch aus dem Supermarkt ist die bessere Entscheidung als Bio-Salami. Der Unterschied zwischen „ein Lebensmittel" und „ein Produkt" ist größer als der zwischen Haltungsform 2 und 4. Wer nur eine Sache ändert, ändert diese.

2. Fett ist der billigste Hebel. Butter statt Sonnenblumenöl kostet ein paar Euro im Monat und ist unabhängig davon, wo du einkaufst. Talg vom Metzger kostet fast nichts, hält monatelang und ist selbst ausgelassen in zwanzig Minuten gemacht.

3. Die günstigen Teile sind die guten. Leber, Herz, Knochen, Beinscheibe und Hackfleisch sind im Discounter genauso nährstoffdicht wie im Hofladen – und sie kosten überall einen Bruchteil des Steaks. Wer den Fleischanteil vom Rumpsteak auf Schmorstücke verlagert, kann bei gleichem Budget deutlich besser einkaufen.

4. Eier sind der billigste Qualitätssprung. Die erste Ziffer des Erzeugercodes kostet dich im Zehnerpack ein bis zwei Euro Unterschied. Das ist die günstigste Haltungsentscheidung, die du im Supermarkt treffen kannst.

5. Dosenfisch zählt. Sardinen und Makrele aus der Dose sind fettreicher Fisch, kosten wenig, halten ewig und brauchen keine Zubereitung. Wer keinen Zugang zu einer guten Fischtheke hat, hat trotzdem Zugang zu Omega-3.

6. Einmal im Quartal statt jede Woche. Viele Direktvermarkter verkaufen Fleischpakete – ein Mischpaket von 5 bis 10 Kilo, einmal bestellt, eingefroren, über Monate verbraucht. Das senkt den Kilopreis erheblich und reduziert den Aufwand auf vier Bestellungen im Jahr. Eine Gefriertruhe amortisiert sich dabei schneller, als man denkt.

Was daraus folgt: Der Einkauf beim Hofladen ist das Beste, aber nicht die Eintrittskarte. Wer aus Budget- oder Zeitgründen im Supermarkt kauft, macht nichts falsch – und trifft dort immer noch jede Woche Entscheidungen, die etwas ändern. Eine Ernährungsweise, die nur mit perfektem Einkauf funktioniert, funktioniert nicht.

Wie viel Fleisch ist sinnvoll?

Diesen Abschnitt schreiben wir bewusst, obwohl er unseren Produkten nicht dient. Wer sich informiert entscheiden will, muss beide Seiten kennen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt seit 2024, nicht mehr als 300 g Fleisch und Wurst pro Woche zu essen. Begründet wird das damit, dass zu viel rotes Fleisch und insbesondere Wurst das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Dickdarmkrebs erhöhen – und zusätzlich mit ökologischen Erwägungen.[4] Die Internationale Agentur für Krebsforschung stuft verarbeitetes Fleisch als krebserregend und unverarbeitetes rotes Fleisch als wahrscheinlich krebserregend ein, jeweils vor allem mit Blick auf Darmkrebs.[16]

Diese Empfehlung liegt unterhalb dessen, was die meisten Menschen mit einer animal-based Ernährung praktizieren. Das gehört benannt und nicht weggeredet.

Drei Punkte zur Einordnung, die uns wichtig sind:

Verarbeitet und unverarbeitet sind nicht dasselbe. Die Datenlage ist für verarbeitetes Fleisch deutlich klarer als für unverarbeitetes. Wurst, Salami und Gepökeltes sind der Teil, bei dem der Verzicht am wenigsten kostet und am meisten bringt.

Zubereitung zählt. Beim starken Anbraten und Grillen entstehen Verbindungen, die in der Risikodiskussion eine Rolle spielen. Schmoren, Kochen und schonendes Braten sind die unproblematischeren Garmethoden.

Der Kontext zählt. Die zugrundeliegenden Beobachtungsstudien erfassen überwiegend eine Ernährungsweise, in der Fleisch zusammen mit Weißmehl, Zucker und Fertigprodukten gegessen wird. Ob dieselben Zusammenhänge in einer sonst unverarbeiteten Ernährung gelten, ist nicht abschließend geklärt – und wer daraus einen Freibrief ableitet, überinterpretiert die Daten in die andere Richtung.

Darf man diese Empfehlung hinterfragen?

Ja. Nicht, um sie wegzuwischen, sondern weil man wissen sollte, wie eine solche Zahl zustande kommt. Die DGE legt das selbst offen.

Die Zahl kommt aus einem Modell, das mehr als Gesundheit berücksichtigt. Die Empfehlungen von 2024 beruhen auf einem mathematischen Optimierungsmodell, in das neben der Nährstoffversorgung auch Treibhausgasemissionen und Flächenbedarf eingingen.[17][18] Das ist keine Kritik – die DGE benennt es ausdrücklich als Neuerung. Es heißt aber: Die 300 g sind das Ergebnis einer Abwägung zwischen Gesundheit, Klima und den in Deutschland üblichen Essgewohnheiten, nicht die Antwort auf die isolierte Frage „Wie viel Fleisch verträgt ein Mensch?". Wer nur diese eine Frage stellt, stellt eine andere Frage als das Modell.

Die 300 g gingen teilweise als Vorgabe ins Modell ein, nicht nur als Ergebnis heraus. In den Unterlagen der DGE zur Speiseplanerstellung wird ein Szenario beschrieben, das eine Vorgabe von 300 g Fleisch pro Woche enthält – im Unterschied zu einem zweiten Szenario ohne diese Vorgabe.[19] Eine Grenze, die als Randbedingung gesetzt wird, ist etwas anderes als eine Grenze, die sich aus den Daten ergibt.

„Fleisch und Wurst" ist eine Kategorie, nicht zwei. In den 300 g stecken Salami, Leberkäse und Currywurst genauso wie ein Steak vom Weiderind. Nach der Studienlage sind das aber nicht dieselben Lebensmittel: Für verarbeitetes Fleisch ist die Evidenz deutlich, für unverarbeitetes rotes Fleisch schwächer.[16] Wer verarbeitetes Fleisch streicht, hat den größeren Teil des Risikos abgeräumt – und damit auch einen sachlichen Grund, die Restmenge anders zu bewerten.

Relatives Risiko ist nicht absolutes Risiko. Die viel zitierte Zahl der IARC lautet: 50 g verarbeitetes Fleisch täglich sind mit einem um 18 Prozent höheren Darmkrebsrisiko verbunden. Konkret heißt das laut Verbraucherzentrale: In Deutschland erkranken etwa 70 von 1.000 Männern im Laufe ihres Lebens an Darmkrebs. Mit täglich 50 g zusätzlichem verarbeitetem Fleisch wären es rund 82 bis 83 von 1.000 – also etwa 12 zusätzliche Fälle pro 1.000 Männer. Bei Frauen steigt es von 57 auf rund 67 pro 1.000.[20]

Diese Zahlen sind nicht klein. Aber sie sind etwas anderes als das, was „18 Prozent" im Kopf auslöst – und sie beziehen sich auf täglich 50 g verarbeitetes Fleisch, nicht auf ein Stück Rind.

Was daraus nicht folgt. Aus alldem lässt sich nicht ableiten, dass Menge egal ist. Die Richtung der Daten stimmt, besonders bei Wurst. Wer regelmäßig das Doppelte oder Dreifache isst, bewegt sich außerhalb dessen, was gut untersucht ist – und trägt das Risiko selbst.

Unsere Haltung dazu ist einfach: Du bist ein erwachsener Mensch. Du darfst wissen, wie eine Empfehlung entstanden ist, welche Ziele darin verrechnet wurden und wo die Daten dünn werden. Und du darfst auf dieser Grundlage anders entscheiden als der Durchschnitt – solange du die Gegenargumente kennst und nicht so tust, als gäbe es sie nicht. Genau deshalb steht dieser Abschnitt hier.

Unsere ehrliche Empfehlung: Achte zuerst auf Qualität und Zubereitung, streich verarbeitetes Fleisch, und triff die Mengenfrage bewusst statt nebenbei. Wer regelmäßig deutlich über den Referenzwerten liegt, sollte das mit dem eigenen Arzt und ein bis zwei Blutbildern pro Jahr begleiten.

Worauf du beim Einkauf achten solltest

Fleisch und Innereien

Der Unterschied zwischen einem Supermarkt-Steak und Fleisch vom Weiderind aus der Direktvermarktung ist erheblich – geschmacklich, im Fettsäureprofil und beim Tierwohl. Anlaufstellen: Hofläden, regionale Direktvermarkter, gute Metzgereien, Bio-Kisten mit Fleischanteil.

Innereien sind fast nie im Selbstbedienungsregal, aber fast immer bestellbar. Frag beim Metzger nach Leber, Herz und Markknochen – das kostet wenig und wird gerne abgegeben, weil die Nachfrage klein ist. Weil Innereien Stoffwechselorgane sind, gilt hier besonders: so frisch wie möglich und von einer Herkunft, die du kennst.

Eier

Bodenhaltung, Freiland, Bio – der Unterschied ist an der ersten Ziffer des Erzeugercodes ablesbar: 0 steht für Bio, 1 für Freiland, 2 für Boden, 3 für Käfig. Eier vom Hof sind in vielen Regionen über Selbstbedienungsautomaten verfügbar.

Fette

Butter, Ghee, Talg und Schmalz sind hitzestabil und lange haltbar. Talg lässt sich aus Rindernierenfett selbst auslassen – der Metzger gibt es meist für wenig Geld ab.

Rohmilch: die deutsche Rechtslage

In amerikanischen Animal-Based-Guides spielt Rohmilch eine große Rolle. In Deutschland ist die Lage anders, und das solltest du wissen: Die Abgabe von Rohmilch ist hierzulande grundsätzlich verboten. Es gibt zwei Ausnahmen – „Milch ab Hof", die direkt beim Erzeuger abgeholt wird und laut vorgeschriebenem Hinweis vor dem Verzehr abgekocht werden muss, sowie „Vorzugsmilch", eine abgepackte Rohmilch aus besonders kontrollierten Betrieben, die roh getrunken werden darf.[21]

Auch bei Vorzugsmilch lässt sich das Vorkommen von Krankheitserregern nicht ausschließen. Das BfR rät empfindlichen Gruppen – Kindern, Schwangeren, älteren und immungeschwächten Menschen – grundsätzlich vom Verzehr nicht abgekochter Rohmilch ab.[21] Wer sie trinken möchte, sollte das wissen und selbst abwägen.

Warum sich Animal Based und „Low Tox" überschneiden

Viele, die bei uns landen, kommen nicht über das Thema Fleisch, sondern über eine andere Frage: Was ist da eigentlich drin? Wer angefangen hat, Zutatenlisten bei Kosmetik, Reinigungsmitteln und Fertigprodukten zu lesen, landet früher oder später beim Essen.

Die Schnittmenge ist größer, als beide Seiten meist annehmen. Beide Ansätze fragen zuerst nach dem Verarbeitungsgrad und der Herkunft, nicht nach Nährwerttabellen. Ein Stück Fleisch vom Hof, ein Ei, Butter, ein Apfel – das sind Lebensmittel mit einer Zutat. Der Unterschied zu einem Produkt mit siebzehn Zutaten, von denen man drei aussprechen kann, ist kein Ernährungsdetail, sondern eine grundsätzlich andere Kategorie.

Drei Punkte, an denen sich das im Alltag zeigt:

Fett. Butter, Ghee, Talg und Schmalz sind hitzestabil und kommen ohne Raffination, Bleichung und Desodorierung aus. Raffinierte Samenöle durchlaufen mehrere industrielle Verarbeitungsschritte, bevor sie im Regal stehen. Wer beim Fett anfängt, ändert wenig im Speiseplan und viel am Verarbeitungsgrad.

Haut. Rindertalg als Pflegefett ist kein Trend, sondern das, was vor der Erdölchemie in Cremes war. Für Menschen, die ihre Kosmetik auf wenige nachvollziehbare Zutaten reduzieren, ist es die naheliegendste tierische Option.

Verpackung. Bei uns werden die Kapselprodukte in Braunglas abgefüllt statt in Kunststoffdosen. Das ist teurer und logistisch aufwendiger – aber es ist die Konsequenz aus demselben Gedanken, aus dem heraus jemand seine Vorratsdosen austauscht.

Was wir dabei nicht tun: Angst als Argument benutzen. „Frei von" ist keine Aussage über Qualität, und ein langer Chemiename ist nicht automatisch ein Problem. Der brauchbare Maßstab ist nicht Angst, sondern Nachvollziehbarkeit – wissen, was drin ist, woher es kommt und warum es drin ist.

Eine Wocheneinkaufsliste

Als Orientierung für eine Person, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Menge Was Wo
800 g Rinderhackfleisch Metzger, Hofladen
2 Stück Steaks oder 1 Schmorstück (Beinscheibe, Schulter) Metzger, Hofladen
100 g Rinderleber (siehe Mengenhinweis oben) Metzger, auf Bestellung
200–300 g Rinderherz Metzger, auf Bestellung
1–2 kg Mark- und Gelenkknochen für Brühe Metzger
250 g Rindernierenfett zum Auslassen (optional) Metzger
2 Portionen Fettreicher Fisch – Hering, Makrele, Lachs Fischtheke
1–2 Dosen Sardinen oder Makrele als Vorrat Supermarkt
10–20 Eier Hofautomat, Supermarkt
500 g Butter Supermarkt
nach Bedarf Sahne, Quark oder Joghurt, gereifter Käse Supermarkt
nach Saison Obst – Beeren, Äpfel, Zitrusfrüchte, Bananen Markt, Supermarkt
nach Bedarf Wurzelgemüse, Kürbis, Salat, Kräuter Markt, Supermarkt
Vorrat Honig, gutes Salz, Gewürze ohne Zusätze Imker, Supermarkt
Vorrat Knochenbrühe oder Kollagen für Tage ohne Zeit selbst gekocht oder gekauft

Ein Tag animal based

Morgens: Drei Eier in Butter, dazu eine Handvoll Beeren mit einem Löffel Honig. Kaffee oder Tee.

Mittags: Hackfleischpfanne mit Zwiebeln und Karotten, in Talg gebraten, kräftig gesalzen. Dazu ein Stück Käse.

Nachmittags: Eine Tasse Knochenbrühe oder eine Banane mit Honig.

Abends: Steak, dazu Ofenkürbis in Butter. Als Nachtisch Quark mit Obst. An einem Tag der Woche steht hier gebratene Leber statt Steak.

Kein Kalorienzählen, keine App. Wer satt wird, hört auf.

Rezepte: vom Einstieg bis zu den unterschätzten Teilen

Rinderleber mit Zwiebeln

Das klassische Einsteigerrezept – und der Trick, mit dem Leber auch Skeptikern schmeckt.

300 g Rinderleber in fingerdicke Streifen schneiden und 30 bis 60 Minuten in Milch einlegen. Das mildert den metallischen Eigengeschmack deutlich. Anschließend abtropfen und trocken tupfen.

Zwei große Zwiebeln in Ringe schneiden und in reichlich Butter oder Talg langsam goldbraun schmoren, das dauert etwa 15 Minuten. Zwiebeln beiseitestellen, Pfanne stark erhitzen und die Leber pro Seite nur 1,5 bis 2 Minuten braten. Sie soll innen noch leicht rosa sein – durchgebratene Leber wird zäh und bitter. Erst nach dem Braten salzen, Zwiebeln zurück in die Pfanne, fertig.

Knochenbrühe

2 kg Markknochen und Gelenkknochen bei 200 °C etwa 30 Minuten im Ofen rösten – das bringt die Röstaromen und macht den Unterschied zwischen fader und guter Brühe.

Knochen in einen großen Topf geben, mit kaltem Wasser bedecken, zwei Esslöffel Apfelessig zugeben und eine halbe Stunde stehen lassen. Dann eine Zwiebel, zwei Karotten, ein Lorbeerblatt und einige Pfefferkörner zufügen. Aufkochen, Schaum abschöpfen, dann auf kleinster Flamme 12 bis 24 Stunden ziehen lassen – sie darf nicht sprudelnd kochen.

Abseihen, abkühlen lassen, Fettschicht abnehmen und aufbewahren, sie ist ein hervorragendes Bratfett. Eine gute Brühe wird im Kühlschrank fest wie Wackelpudding. Genau das ist das gelöste Kollagen.

Hackfleischpfanne für Eilige

500 g Rinderhack in Talg oder Butter scharf anbraten, ohne zu früh zu rühren – die Kruste ist der Geschmack. Zwei Zwiebeln und zwei geraspelte Karotten zugeben, weitere fünf Minuten braten. Kräftig salzen, mit Pfeffer und Paprika abschmecken. Wer mag, schlägt am Ende zwei Eier darüber und lässt sie stocken.

Zwanzig Minuten, ein Topf, hält drei Tage im Kühlschrank.

Geschmorte Beinscheibe – das unterschätzteste Stück am Rind

Kostet einen Bruchteil des Steaks und liefert nebenbei die Gelatine, die sonst fehlt. Das Mark im Knochen ist der beste Teil.

Vier Beinscheiben kräftig salzen und in Talg von beiden Seiten scharf anbraten, bis eine dunkle Kruste entsteht. Herausnehmen. Zwei Zwiebeln, zwei Karotten und ein Stück Sellerie im selben Fett anrösten. Mit 300 ml Wasser oder Brühe ablöschen, Beinscheiben zurücklegen, Lorbeer und Pfefferkörner dazu.

Zugedeckt bei 150 °C im Ofen 3 Stunden schmoren. Fertig ist es, wenn sich das Fleisch mit dem Löffel vom Knochen lösen lässt und der Sud beim Abkühlen geliert. Das Mark mit einem schmalen Löffel herausholen und auf Brot oder direkt aufs Fleisch geben.

Rinderherz-Gulasch

Herz ist der beste Einstieg in Innereien, weil es keiner ist: Es schmeckt wie mageres Rindfleisch. Ein ganzes Herz kostet beim Metzger meist weniger als ein Steak.

800 g Rinderherz aufschneiden, Sehnen und die derben weißen Stränge im Inneren großzügig wegschneiden – das ist der einzige Arbeitsschritt, der zählt. Rest in 2 cm große Würfel schneiden.

In Talg portionsweise scharf anbraten, damit es brät und nicht kocht. Drei Zwiebeln dazu, glasig werden lassen, zwei Esslöffel Paprikapulver einrühren und sofort mit 400 ml Brühe ablöschen, sonst wird das Paprikapulver bitter. 90 Minuten bei kleiner Hitze schmoren. Am Ende salzen, ein Schuss Essig hebt es an.

Ochsenzunge mit Meerrettich

Zunge ist zartes, feinfaseriges Muskelfleisch und in Deutschland fast vergessen. Der einzige Grund, warum sie kaum jemand kocht, ist die Optik im rohen Zustand.

Eine Ochsenzunge (1–1,5 kg) mit kaltem Wasser bedecken, eine Zwiebel, zwei Karotten, Lorbeer, Pfefferkörner und reichlich Salz zugeben. Aufkochen, dann bei kleiner Hitze 2,5 bis 3 Stunden ziehen lassen.

Noch heiß aus dem Sud nehmen, kurz in kaltes Wasser tauchen – dann lässt sich die raue äußere Haut in einem Stück abziehen. Das ist der ganze Trick. Die Zunge quer zur Faser in dünne Scheiben schneiden, mit frisch geriebenem Meerrettich und etwas Sud servieren. Kalt am nächsten Tag mindestens genauso gut.

Leberpaté für Leber-Skeptiker

Wer Leber am Stück nicht mag, isst sie so trotzdem. Der Fettanteil und die Zwiebel nehmen den Eigengeschmack fast vollständig weg. Bitte den Mengenhinweis zu Vitamin A oben beachten – auch als Paté bleibt Leber Leber.

250 g Rinder- oder Kalbsleber putzen und in Stücke schneiden. Zwei Zwiebeln und zwei Knoblauchzehen in 80 g Butter weich schmoren, Leber zugeben und nur 3 bis 4 Minuten mitbraten, bis sie außen grau, innen aber noch rosa ist. Salzen, pfeffern, ein Zweig Thymian.

Alles im Mixer fein pürieren, dabei weitere 80 g weiche Butter einarbeiten. In ein Glas füllen, glatt streichen, mit etwas geklärter Butter abdecken und mindestens 4 Stunden kalt stellen. Hält eine Woche im Kühlschrank.

Häufige Fragen

Ist Animal Based dasselbe wie Carnivore?

Nein. Carnivore schließt alle pflanzlichen Lebensmittel aus. Animal Based schließt Obst, Honig und meist auch Gemüse ausdrücklich ein.

Wie viele Kohlenhydrate hat eine animal-based Ernährung?

Das hängt davon ab, wie viel Obst und Honig du isst. Ketogen ist die Ernährungsweise in der Regel nicht – wer sportlich aktiv ist, kommt oft auf eine ganz normale Kohlenhydratzufuhr, nur eben aus Obst statt aus Brot und Nudeln.

Brauche ich Nahrungsergänzung?

Das lässt sich pauschal nicht beantworten und gehört ins Blutbild statt in einen Blogartikel. In Deutschland ist Vitamin D im Winter für einen großen Teil der Bevölkerung ein Thema, unabhängig von der Ernährungsform. Wer viel Fleisch und wenig Fisch isst, sollte Jod im Blick behalten. Lass dich testen, statt zu raten.

Ist das nicht sehr teuer?

Es kann teuer werden, muss es aber nicht. Die günstigsten Lebensmittel dieser Ernährungsform sind gleichzeitig die nährstoffdichtesten: Leber, Herz, Knochen, Eier, Hackfleisch. Teuer wird es nur, wenn man ausschließlich Edelteile kauft. Ganze Tiere oder Fleischpakete direkt vom Erzeuger senken den Kilopreis deutlich – mehr dazu im Abschnitt über den Einkauf im echten Leben.

Geht Animal Based auch mit Supermarkt-Fleisch?

Ja. Die Nährstoffdichte von Leber, Herz, Eiern und Hackfleisch hängt nicht am Einkaufsort. Weidehaltung verändert vor allem das Fettsäureprofil – das ist ein realer Unterschied, aber kein Alles-oder-nichts. Wer den Verarbeitungsgrad senkt und Samenöle ersetzt, hat den größeren Teil des Weges hinter sich, unabhängig davon, wo er einkauft.

Muss ich wirklich Innereien essen?

Müssen musst du gar nichts. Ohne Innereien verschenkst du aber den nährstoffdichtesten Teil des Tieres. Wer den Geschmack nicht mag, mischt Leber unter Hackfleisch oder greift zu getrockneten Organpulvern. Wichtig dabei: Solche Präparate zählen bei der Vitamin-A-Höchstzufuhr auf dasselbe Konto wie frische Leber.[9] Wer beides isst, sollte die Mengen zusammen betrachten – nicht getrennt.

Für wen ist diese Ernährungsform nicht geeignet?

Wer schwanger ist, eine Nieren- oder Lebererkrankung hat, an einer Fettstoffwechselstörung leidet oder Medikamente einnimmt, sollte größere Ernährungsumstellungen ärztlich begleiten lassen. Für Schwangere gilt zusätzlich die Empfehlung des BfR, auf Leber zu verzichten.[8] Auch für Kinder und Jugendliche gehört eine deutliche Umstellung in ärztliche Hände.

Was ist mit Cholesterin?

Die Bewertung von Nahrungscholesterin hat sich in den letzten Jahren verändert, ist aber weiterhin Gegenstand fachlicher Diskussion. Die DGE führt gesättigte Fettsäuren und Cholesterin nach wie vor als unerwünschte Bestandteile von Fleisch und Wurst.[4] Wer umstellt, sollte seine Blutfettwerte kennen – vorher und ein paar Monate danach.

Ist es nicht widersprüchlich, tierische Produkte zu verkaufen und gleichzeitig weniger Fleisch zu empfehlen?

Nein, es ist die einzige Position, die wir vertreten können. Wir verkaufen keine Kilos, sondern die Teile des Tieres, die sonst weggeworfen oder zu Tierfutter verarbeitet werden. Wenn jemand nach diesem Text weniger, aber besseres Fleisch kauft und dafür Innereien und Knochen mitnimmt, ist genau das das Ergebnis, das wir für richtig halten.

Ist Animal Based nicht schlecht fürs Klima?

Die Tierhaltung hat einen erheblichen Anteil an den ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen – das ist einer der Gründe, warum die DGE ihre Empfehlung so gesetzt hat.[17] Wer das ignoriert, argumentiert unehrlich. Zwei Dinge lassen sich trotzdem sagen: Weidehaltung auf Grünland nutzt Flächen, die für den Ackerbau nicht in Frage kommen, und wer ein Tier vollständig verwertet, holt aus derselben Emission mehr Nahrung heraus. Beides ändert die Größenordnung nicht grundlegend. Der wirksamste Hebel bleibt die Menge.

Ist das nicht einfach eine Rechtfertigung für Fleischkonsum?

Diese Frage ist berechtigt und wir beantworten sie mit dem, was in diesem Text steht: die DGE-Empfehlung ungekürzt, die IARC-Einstufung, die BfR-Warnung zu Leber in der Schwangerschaft, die europäische Höchstzufuhr für Vitamin A, der Hinweis auf fehlende Ballaststoffe ohne Pflanzen. Ein Rechtfertigungstext hätte das alles weggelassen.

Was ist mit Menschen, die sich vegan ernähren?

Die meisten Menschen, die sich vegan ernähren, haben sich mit Ernährung intensiver beschäftigt als der Durchschnitt. Sie kennen die Punkte, an denen nachjustiert werden muss – B12 vor allem, dazu Eisen, Zink, Jod und Omega-3[4][7] – und treffen ihre Entscheidung nicht trotz dieses Wissens, sondern mit ihm. Das ist eine bewusste Abwägung zwischen verschiedenen Werten, und es steht uns nicht zu, sie zu bewerten.

Wir positionieren uns nicht gegen pflanzliche Ernährung, und wir halten die Frage „wer hat recht" für die falsche Frage. Dieser Text beschreibt eine Ernährungsweise und ihre Belege. Er ist kein Argument gegen eine andere.

Welche Haltungsform-Stufe sollte ich mindestens kaufen?

Die Verbraucherzentralen sehen ab Stufe 3 eine deutlich verbesserte Haltung.[11] Praktisch aussagekräftiger als jede Stufe ist aber der direkte Weg: ein Hof, den du benennen kannst, und ein Metzger, den du fragen kannst.

Sind Innereien nicht mit Schadstoffen belastet?

Leber und Nieren sind Stoffwechselorgane, entsprechend ist die Herkunft hier wichtiger als bei Muskelfleisch. Das ist ein Argument für Qualität und gegen tägliche Mengen – nicht gegen Innereien. Die oben genannte Größenordnung berücksichtigt das.

Wie fange ich an?

Nicht mit einem Systemwechsel über Nacht. Vier Schritte, die in dieser Reihenfolge funktionieren: Erstens Samenöle durch Butter und Talg ersetzen. Zweitens verarbeitetes Fleisch streichen. Drittens das Frühstück auf Eier umstellen. Viertens einmal pro Woche Innereien oder Knochenbrühe einbauen. Wer nach vier Wochen dabeigeblieben ist, hat mehr erreicht als jemand, der drei Tage perfekt war.

Wo wir dabei ins Spiel kommen

Wir sind kein Ernährungsberater und wollen dir keine Lebensweise verkaufen. Was wir machen, ist ein kleiner, konkreter Teil davon: die Bestandteile des Tieres verfügbar zu machen, die im normalen Handel fehlen.

Knochenbrühe für die Tage, an denen 24 Stunden Kochzeit nicht drin sind. Kollagen und Gelatine als das Bindegewebe, das beim Verzehr von reinem Muskelfleisch fehlt. Und Organpräparate für alle, die den Geschmack von Leber nicht mögen, aber auf die Nährstoffe nicht verzichten wollen.

Alles ohne Zusätze, mit offengelegter Herkunft. Jede Charge wird in einem akkreditierten deutschen Labor auf Mikrobiologie und Schwermetalle geprüft – die Prüfberichte sind öffentlich einsehbar.

Am wichtigsten bleibt aber der Einkauf beim Metzger deines Vertrauens. Ergänzungen sind Ergänzungen.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder ernährungstherapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder vor größeren Ernährungsumstellungen wende dich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.

Hinweis zu gesundheitsbezogenen Aussagen
Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die einzigen in der EU zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben sind im EU-Register für nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben geführt. Aussagen zu möglichen Wirkungen, die dort nicht gelistet sind, geben den Stand der Forschung wieder und sind keine zugelassenen Health Claims.

Quellen

  1. Saladino P: The Carnivore Code. Houghton Mifflin Harcourt, 2020.
  2. Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Referenzwerte Eisen. dge.de
  3. Europäische Kommission (2012): Verordnung (EU) Nr. 432/2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger anderer gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel. Konsolidierte Fassung vom 17.05.2021. eur-lex.europa.eu
  4. Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Fleisch und Wurst – weniger ist mehr. dge.de
  5. Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Ausgewählte Fragen und Antworten zu Vitamin A. dge.de
  6. Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Ausgewählte Fragen und Antworten zu Zink. dge.de
  7. Deutsche Gesellschaft für Ernährung: FAQ vegane Ernährung – Omega-3-Fettsäuren, Protein und Vitamin A. dge.de
  8. Bundesinstitut für Risikobewertung: Risikobewertung für Schwangere. bfr.bund.de
  9. EFSA Panel on Nutrition, Novel Foods and Food Allergens: Scientific opinion on the tolerable upper intake level for preformed vitamin A and β-carotene. EFSA Journal 2024; 22(6): e8814. efsa.europa.eu
  10. Bundesinstitut für Risikobewertung: Höchstmengenvorschläge für Vitamin A in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln (PDF). Datenbasis: Lebensmittel-Monitoring 2016 des BVL. bfr.bund.de
  11. Verbraucherzentrale: Von Haltungsform bis Tierwohl – alles zur Tierhaltungskennzeichnung. verbraucherzentrale.de
  12. Butler G, Ali AM, Oladokun S, Wang J, Davis H: Forage-fed cattle point the way forward for beef? Future Foods 3 (2021) 100012. sciencedirect.com
  13. Simopoulos, A. P. (2008): The importance of the omega-6/omega-3 fatty acid ratio in cardiovascular disease and other chronic diseases. Experimental Biology and Medicine 233(6), 674–688. doi.org/10.3181/0711-MR-311 (PMID 18408140)
  14. Krusinski L et al.: Nutritional composition of beef – a comparison of commercial North American grass- and grain-finishing systems. Journal of Animal Science, 2026. pmc.ncbi.nlm.nih.gov
  15. Statistisches Bundesamt: Viehbestandserhebung, Stichtag 3. Mai 2026, Pressemitteilung vom 26.06.2026. destatis.de
  16. World Health Organization (2015): Cancer – Carcinogenicity of the consumption of red meat and processed meat. Questions and Answers. who.int – Primärquelle: Bouvard, V. et al. (2015): Carcinogenicity of consumption of red and processed meat. The Lancet Oncology 16(16), 1599–1600. doi.org/10.1016/S1470-2045(15)00444-1 (PMID 26514947). Vollständige Monographie: IARC (2018): Red Meat and Processed Meat. IARC Monographs Vol. 114.
  17. Deutsche Gesellschaft für Ernährung: FAQ zu den lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen. dge.de
  18. Umweltbundesamt (07.05.2024): Nachhaltige Ernährung konkret – Mit den neuen Empfehlungen der DGE auch für die „planetare Gesundheit“ sorgen (PDF). umweltbundesamt.de
  19. Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Präambel zu den Speiseplänen der neuen DGE-Empfehlungen (PDF). dge.de
  20. Verbraucherzentrale Hamburg: Verursachen Fleisch und Wurst wirklich Krebs? vzhh.de
  21. Bundesinstitut für Risikobewertung (Stand 06.09.2024): Infektionen vermeiden – was ist beim Verzehr von Rohmilch zu beachten? bfr.bund.de

Weiterführende Rechtsgrundlagen und Literatur

  • Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum (18.03.2024): Neue Ernährungsempfehlungen für Deutschland. krebsinformationsdienst.de
  • Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (31.03.2026): Pflichtangaben – Was bedeutet der Code auf dem Ei? bmleh.de
  • Bundesinstitut für Risikobewertung (23.01.2024): Lektine in pflanzenbasierten Lebensmitteln – Gibt es ein gesundheitliches Risiko? Stellungnahme Nr. 003/2024. doi.org/10.17590/20240121-185904-0
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Referenzwerte Protein. dge.de
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Referenzwerte Ballaststoffe. dge.de
  • Bundesinstitut für Risikobewertung (12.07.2024): Gesünder Grillen – So lassen sich Lebensmittelinfektionen und die Bildung gesundheitlich bedenklicher Stoffe vermeiden. Mitteilung Nr. 034/2024. bfr.bund.de
  • Robert Koch-Institut (2016): Vitamin-D-Status in Deutschland. Journal of Health Monitoring 1(2), Fact Sheet. rki.de
  • Verbraucherzentrale (Stand 05.08.2026): Speiseöle – welche eignen sich für was? verbraucherzentrale.de

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